„Kein normales Tagesgeschehen“

Notizen aus dem Alltag des neu ausgehandelten Zusammenlebens

Das Zusammenleben derer, die schon länger hier leben mit denen, die zu uns gekommen sind, soll ja bekanntlich täglich neu ausgehandelt werden, wie es uns die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), schon vor beinahe zwei Jahren ehrlicherweise angekündigt hat. Es wäre ja auch zu simpel, einfach zu sagen, dass der Staat, wenn die Regierung denn Millionen Zuwanderer ins Land einlädt, in die Lage versetzt werden muss, Recht und Gesetz durchzusetzen. Wenn wir den Wünschen und Befindlichkeiten derer, die zu uns gekommen sind, entgegenkommen, wird es ja auch einfacher, insofern ist die Ankündigung von Frau Özoguz schlüssig gewesen.

Die Stimmung hat sich nur leider etwas geändert. Frauen beispielsweise, die sich direkt der von manchen Zuwanderern gepflegten Kontaktanbahnungskultur ausgesetzt sahen, können der unterschiedslosen und undifferenzierten Willkommenskultur oft nicht mehr so viel abgewinnen. Wie sieht sie denn nun aus, die verdrängte Seite des alltäglich neu auszuhandelnden Zusammenlebens? Schauen wir in ein paar zufällige Meldungen eines Tages, alle gefunden am Mittwoch, dem 6. September 2017:

Die Polizei in Halle registriert in den vergangenen Tagen vermehrt sexuelle Übergriffe auf Frauen. Viele der Delikte sollen von Ausländern begangen worden sein. Die Schilderungen der Opfer hält die Polizei für glaubwürdig. „Wir haben keinen Zweifel, dass das, was angezeigt wurde, auch stattfand“, sagte Polizeisprecher Ralf Karlstedt.

Allein am Laternenfest-Wochenende meldeten sich laut Polizei zehn Frauen, die am Samstag vor der Peißnitzbühne sexuell belästigt worden sein sollen. Sie beschrieben die Täter als „südländisch“. Die Polizei richtete nach danach eine fünfköpfige Ermittlungsgruppe ein. Nach einem Zeugenaufruf meldeten sich zwei weitere Frauen, so dass inzwischen zwölf Anzeigen mit Tatort „Peißnitz“ vorliegen.

An den darauf folgenden Tagen soll es auch anderswo insgesamt drei sexuelle Übergriffe gegeben haben: So zeigte eine 18-Jährige an, dass ihr zwei Männer mit „südländischem Aussehen“ am Mittwoch am Wasserturm an die Brust gefasst hätten. Als sie sich wehrte, habe ihr einer der Täter ins Gesicht geschlagen. Am Freitag wurde laut Polizei eine 60-jährige Frau an der Haltestelle „Magdeburger Straße“ an den Händen gepackt und unsittlich angefasst. Als sie zu schreien begann, soll der Mann, der laut Polizei eine dunkle Hautfarbe hat, geflüchtet sein.

Am Samstag soll sich der bislang letzte Vorfall auf der Brücke der Freundschaft nahe der Peißnitzinsel ereignet haben. Dort hätten mehrere junge Männer eine 14-Jährige und ihre Freundin angesprochen und das junge Mädchen schließlich unsittlich berührt. Bei einem folgenden Streit sollen zwei Beteiligte mit einem Schlagring und einem Schraubenzieher gedroht haben. Beamte stellten später am Rennbahnkreuz vier Personen zwischen 15 und 20 Jahren fest, die „aus verschiedenen Ländern“ kommen, so die Polizei. Bei ihnen fanden die Beamten Schraubenzieher und Schlagring.

Aber hat das denn etwas mit der unkontrollierten Zuwanderung zu tun oder war das vielleicht schon immer so und wurde nur schon immer verdrängt und ignoriert? Der Polizeisprecher dazu:

Für Karlstedt sind so viele sexuell motivierten Straftaten in so kurzer Zeit ungewöhnlich. „Natürlich ist das eine Häufung. Das ist nicht das normale Tagesgeschehen“, sagte er. Mögliche Gründe für die vielen Übergriffe nannte er jedoch nicht. (Quelle)

Eine 40-Jährige wurde in Haltern am See von mehreren Männern bedrängt und musste schwerwiegende sexuelle Handlungen über sich ergehen lassen.

Eine 40-jährige Frau wurde in einer Wohnung [am Donnerstag wurde vermeldet, in einer Asylbewerberunterkunft, Anm. d. Autors] in Haltern in der Nacht von Freitag auf Samstag von mehreren Männern bedrängt und musste schwerwiegende sexuelle Handlungen über sich ergehen lassen. Das teilten das Polizeipräsidium Recklinghausen und die zuständige Staatsanwaltschaft Essen am Dienstagnachmittag mit.

Nach Auskunft der Behörden soll die Frau in einer Gaststätte an der Lippstraße einen dunkelhäutigen Mann kennengelernt haben, den Sie anschließend in eine Wohnung an der Schmeddingstraße begleitete. Dort wurde die 40-Jährige dann von mehreren dunkelhäutigen Männern überfallen. Wie viele Männer an der Tat beteiligt waren, konnte die Polizei noch nicht sagen. (Quelle)

Auch aus Grevenbroich erschien eine alltägliche Meldung:

Die Polizei fahndet nach zwei unbekannten Männern, die im Verdacht stehen, eine 20-Jährige sexuell bedrängt zu haben.

Die junge Frau befand sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag (3.9.), gegen 1:15 Uhr, allein an der Orkener Straße als sie von zwei Männern angesprochen wurde. Einer der beiden versuchte die Frau unvermittelt festzuhalten, der andere „begrapschte“ sie. Nach Angaben des Opfers näherte sich aus Richtung Innenstadt eine kleinere Personengruppe. Die Verdächtigen bemerkten dies offensichtlich, ließen von der jungen Frau ab und flüchteten zu Fuß in Richtung Innenstadt (Richtung altes Finanzamt).

Folgende Beschreibung liegt zu den beiden Männern vor. Beide sollen circa 25 Jahre alt sein. Der erste Verdächtige ist circa 180 Zentimeter groß, hat eine normale Statur und soll mit Jeans und einem schwarzen Hemd bekleidet sein. Am linken Handgelenk habe er ein Lederarmband getragen.

Der zweite Täter soll circa 175 Zentimeter groß sein und ebenfalls eine normale Statur haben. Nach Angaben der 20-Jährigen könnte es sich um „Südländer“ handeln. Eine weitere Beschreibung liegt bislang nicht vor. (Quelle)

Hatten die Anhänger der Willkommenskultur eigentlich damit kalkuliert, dass ein neu im Lande angesiedeltes Millionenheer keine Probleme verursacht, wenn man ihnen nur alle Chancen gibt und sie mit Kuscheltieren bewirft, weil sie dann aus lauter Dankbarkeit viel friedlicher, viel gewaltfreier und viel weniger kriminell sein würden, als die schon im Lande siedelnden Bevölkerungsgruppen? Wollte man ihnen deshalb das Leben nicht mit unnötigen Kontrollen schwer machen und ihnen stattdessen einmalige Chancen eröffnen? Heute bekennen sich ja immer weniger Politiker und Meinungsbildner zu dem naiven Kinderglauben, den sie vor zwei Jahren vehement propagiert haben.

Kein Wunder, denn die schönen Angebote, ohne jegliche Papiere zu kommen, sich eine oder mehrere Identitäten neu zu erfinden und gleich mehrere völlig neue Leben zu beginnen sind spätestens seit dem Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt etwas ins Gerede gekommen. Dabei macht es das Leben so schön leicht, wenn man mit mehreren Identitäten und den Sozialleistungen für mehrere Personen das Land erkunden kann. Das hilft ja auch bei der Integration.

Manch einer hat aber den Zeitpunkt verpasst, ab dem die Amtsträger, die schon länger hier leben, doch von bahnreisenden Zuwanderern tatsächlich verlangen, sich von den kargen Sozialleistungen auch noch Fahrkarten zu kaufen. Diese Geschichte erzählt die Bundespolizei aus Essen:

Er hatte 1680,- Euro in seiner Unterhose. Ein Fahrausweis wollte er sich davon aber nicht kaufen. Wegen „schwarzfahren“ wurde er deshalb gestern Mittag von der Bundespolizei überprüft. Dabei stellten die Einsatzkräfte noch weitere erstaunliche Dinge fest.

Gegen 14:00 Uhr überprüften Bundespolizisten den 24-Jährigen weil er einen Zug ohne Fahrausweis genutzt hatte. Weil er den Beamten keinen Ausweis vorzeigen konnte und zudem behauptete sich als Tourist in Deutschland aufzuhalten, wurde er zur Kontrolle zur Wache gebracht.

Dort erklärte der Mann, dass er Marokkaner sei, was jedoch sein Reisepass widerlegte, den Beamte in seinem Rucksack fanden. In dem algerischen Reisepass befand sich auch ein gültiges Touristenvisum. Zudem wurden Dokumente über die Asylantragstellung sichergestellt. Die Unterlagen waren jedoch nicht auf seinen tatsächlichen Namen sondern auf seine marokkanische Alias-Identität ausgestellt.

Zu guter Letzt wurde in der Unterhose des Algeriers 1680,- Euro Bargeld sichergestellt. Weil schnell der Verdacht der Asylantragstellung mit falschen Personalien aufkam, wurde der 24-Jährige in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

Die Bundespolizei leitete gegen den Algerier ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz sowie Beförderungserschleichung ein. (Quelle)

Der eine will Marokkaner sein, der andere will kein Marokkaner mehr sein:

Bereits am 29. August wurde die Scheinidentität eines 39-jährigen Marokkaners aufgedeckt. Der Mann lebte seit Jahren unter falschen Personalien und einer falschen Staatsangehörigkeit in Deutschland. Als vermeintlich 38-jähriger Franzose wurde diese Person bei einer lagebildabhängigen Kontrolle im Düsseldorfer Hauptbahnhof angetroffen. Dort gab er seine Scheinpersonalien an und wollte diese mit einer Krankenversichertenkarte nebst Lichtbild unterstreichen. Unabhängig davon, dass eine Krankenversichertenkarte kein Identitätsnachweis ist, konnte sich einer der Beamten an den Mann erinnern. In diesem Fall handelte es sich aber nicht um einen freizügigkeitsberechtigten EU-Bürger, sondern um einen Taschendieb mit unbekannter Herkunft. Der Mann wurde zur Dienststelle verbracht, um dort seine Angaben zu überprüfen. Der weitere Verlauf dieser Überprüfung ergab insgesamt fünf verschiedene Identitäten mit drei unterschiedlichen Staatsbürgerschaften. Seine Identität als französischer Staatsbürger wollte er mit einem französischen Reisepass belegen. Dieser wurde durch einen Bekannten beigebracht und an dessen Echtheit bestanden keine Zweifel. Durch die gezielte Abfrage bei einer deutsch-französischen Kontaktdienststelle in Kehl konnte ermittelt werden, dass das beigebrachte Reisedokument durch die dortigen Behörden für ungültig erklärt wurde. Es wurde durch Angabe falscher Personalien erlangt. Der Beschuldigte ist in Frankreich hinlänglich wegen Identitätsbetrug bekannt. (Quelle)

Zu den spürbaren Veränderungen im Alltag gehört auch der Umstand, dass das Messer wieder eine größere Rolle in der zwischenmenschlichen Kommunikation spielt:

Nach einer tödlichen Messerstecherei in einer Flüchtlingsunterkunft in Osthessen ist gegen einen 38-jährigen Mann Haftbefehl erlassen worden. Der Haftbefehl wurde wegen Totschlags und versuchten Totschlags beantragt, erklärten Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag. Der Eritreer soll am Sonntag in Kirchheim (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) mit einem Messer zwei andere Asylbewerber aus Somalia schwer verletzt haben. Ein 33-Jähriger erlag in einer Klinik seinen Verletzungen. Das andere Opfer (25) sei mittlerweile außer Lebensgefahr.

Die drei Männer wohnten in einer Wohngemeinschaft in dem Flüchtlingswohnheim in Kirchheim. Die Gründe für die Auseinandersetzung sind weiter unklar. (Quelle)

Die Zuwanderer bringen nicht nur ihre Kultur der Konfliktklärung mit, sie haben dafür auch mancherorts schon feste Plätze gefunden, an denen sie sich zu diesem Zwecke öfter treffen, wie hier in Dresden. Die Einheimischen sind manchmal nicht begeistert, aber wenn man sich das Zusammenleben hier aushandeln muss, dann ist das eben so:

Es hört nicht auf: Schon wieder kam es im Alaunpark zu einem gefährlichen Streit mit Verletzten. Zwei Tunesier (23,26) gerieten am Dienstag gegen 20 Uhr mit einem Libyer (21) in Streit – er eskalierte als einer der beiden ein Messer zog und auf den 21-Jährigen losging.

Der Libyer und ein Tunesier wurde dabei verletzt. Polizeisprecherin Ilka Rosenkranz (40): „Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Das müssen die Ermittlungen zeigen.“

Die Dresdner Polizei hat am Donnerstag sechs Aufenthaltsverbote gegen vier Syrer und zwei Afghanen ausgesprochen und erlassen. Seit Wochen kommt es im Alaunpark immer wieder zu gefährliches Auseinandersetzungen. (Quelle)

Auch abends in Luckenwalde pflegt die frisch zugewanderte Jugend Konflikte auf ihre Art zu klären:

Nach Polizeierkenntnissen hatten zwei bisher unbekannte, jugendliche Asylbewerber am Montagabend den 17-jährigen Asylbewerber aus Syrien angegriffen. Zunächst waren die Jugendlichen offenbar in Streit geraten. Dabei schlug einer der Täter dem Opfer mit einem eingeklappten Messer mehrfach auf den Kopf.

In die Auseinandersetzung habe sich dann der zweite Jugendliche eingemischt, so die Polizei in einer Mitteilung weiter, und sei mit einem Messer auf den 17-Jährigen losgegangen. Dieser konnte die Messerattacke abwehren, zog sich dabei aber Schnittverletzungen an der Hand zu.

Dem Opfer gelang es, wegzulaufen und sich in der Polizeiinspektion zu melden. Die Täter flüchteten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (Quelle)

Dieser Blick in eine kleine Auswahl der Polizeimeldungen eines Tages soll aber nicht den Eindruck erwecken, es würde immer gleich zum Messer gegriffen. Es geht auch ohne:

Vor und in der Berufsschule Mittelfeld in Wittenberg hat es am Dienstagmorgen eine Schlägerei gegeben, bei der nach ersten Erkenntnissen sechs Jugendliche leicht verletzt worden. Die Auseinandersetzung hatte sich gegen 7.10 Uhr beim Aussteigen aus dem Bus zwischen mehreren ausländischen Schülern entwickelt, die sich anschließend im Schulgebäude fortsetzte.

Bereits am Vortag gab es laut Polizei eine Auseinandersetzung zwischen den Jugendlichen. Die Polizei hat nun mehrere Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet, auch mehrere Anzeigen gegen Beteiligte gebe es. Warum es zu der Schlägerei gekommen ist wird noch ermittelt. Die Schulleiterin der Wittenberger Berufsschule wollte sich zu dem Vorfall nicht äußern und verwies auf das Landesschulamt. Dieses äußerte sich zunächst ebenfalls nicht zu dem Vorfall, eine Anfrage zu weiteren Informationen ist in Bearbeitung. (Quelle)

Natürlich sind es nicht immer Zuwanderer, die so auffallen, zumindest sollte man doch annehmen, dass der in der nächsten Meldung erwähnte Träger eines T-Shirts mit der Aufschrift „Thor Donnergott“ und einer weißen Jacke auch ein einheimischer Weißer ist. Gesagt wird es allerdings nicht, nur suggeriert. In der gleichen Meldung aus Moers kommen aber auch noch andere Personen vor:

Um 23.30 Uhr wurden zwei Männer an der Straße Am Bollwerk von vier Personen angegriffen. Einer der vier Angreifer zog ein Messer und verletzte eines der beiden Opfer an der Hand. Lediglich von dem Messerstecher existiert eine Personenbeschreibung: etwa 1,80 Meter groß, 20 bis 25 Jahre alt, bekleidet mit einer weißen Jacke, einer blauen Jeans und einem T-Shirt mit der Aufschrift „Thor Donnergott“.

Nur ein paar Meter weiter und 20 Minuten später, gegen 23.50 Uhr, kam es vor dem Novo-Grill an der Homberger Straße es zu einer Schlägerei, die sich nach Angaben der Polizei in den Grill verlagerte. Dort sollen etliche Personen – die genaue Anzahl ist unbekannt – unter anderem mit Stühlen aufeinander losgegangen sein. Gäste riefen die Polizei, doch als diese eintraf, waren die Täter allesamt verschwunden. Beschreibungen liegen nicht vor.

Dann kehrte etwas Ruhe ein, bevor gegen 1.50 Uhr die Beamten der Wache an der Asberger Straße zum zweiten Mal in Richtung Novo-Grill ausrücken mussten: Sechs Männer wares es diesmal, mit denen sich die Polizei beschäftigen musste. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge war ein 29-Jähriger Moerser, der aus Algerien stammt, mit fünf Männern aus Syrien in Streit geraten. Der 29-Jährige griff zum Messer, die anderen verteidigten sich mit Ledergürteln. Ergebnis: Der Mann mit dem Messer wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. (Quelle)

War sonst noch was? Ach ja, da gibt es jeden Tag noch Meldungen, wie die folgenden, in denen so schreiend deutlich jeder Hinweis auf die Herkunft des oder der Tatverdächtigen vermieden wird. Hier zum Schluss und um die Einhaltung der entsprechenden Vorschrift im Pressekodex zu würdigen, noch ein paar Meldungen, die ebenfalls an jenem Dienstag publiziert worden sind:

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatte die Nürnberger Polizei am Hauptbahnhof alle Hände voll zu tun: Wie die Polizei berichtet, wurde ein 13-jähriges Mädchen gegen 1 Uhr am Bahnhofsvorplatz von einer Gruppe Jugendlichen angesprochen. Einer der Jugendlichen begrapschte das Mädchen kurz darauf.

Mehrere Personen, die ebenfalls auf dem Vorplatz waren, versuchten einzugreifen und die Situation zu schlichten. Daraufhin entwickelte sich eine Schlägerei, zwischen zwei Gruppen, die sich vom Vorplatz bis in die Osthalle des Bahnhofs zog. Laut den Beamten waren über ein dutzend Personen involviert.

Eine gerufene Polizeistreife konnte beim Eintreffen am Vorplatz einige der Schläger direkt festnehmen. Weitere Personen konnten im Rahmen einer Fahndung festgenommen werden. Resultat der Schlägerei waren leichte Verletzungen bei Einzelnen.

„Nach abgeschlossener Sachbehandlung“ entließ die Polizei alle beteiligten Personen wieder.

Die Beamten haben die Ermittlungen bezüglich des Sexualdeliktes und zahlreicher Körperverletzungen aufgenommen und bitten die Bevölkerung um Hinweise. (Quelle)

Eine Fahrscheinkontrolle am U-Bahnhof Hermannplatz in Neukölln ist am Montagnachmittag eskaliert.

Wie die Polizei mitteilte, überprüften dort zwei Kontrolleure im Auftrag der BVG gegen 17.20 Uhr einen Mann, der offenbar keinen Fahrschein hatte. Die beiden 20 und 22 Jahre alten Kontrolleure in zivil hielten den schimpfenden Mann fest und wollten ihn der Polizei übergeben.

Plötzlich kamen vier unbekannte Männer hinzu und versuchten, den mutmaßlichen Schwarzfahrer zu befreien. Das Quartett soll die beiden Kontrolleure geschlagen, getreten und gekniffen haben, wie die Polizei mitteilt.

Zeitgleich sammelten sich rund 20 bis 25 Personen an, die die vier Angreifer anfeuerten. Kollegen der Kontrolleure in Uniform, darunter ein 36-Jähriger, trafen zur Unterstützung ein und wurden ebenfalls angegriffen. Dem festgehaltenen Mann gelang die Flucht.

Anschließend entfernten sich die Angreifer sowie die Personengruppe. Der 20-Jährige sowie sein 36 Jahre alter Kollege erlitten leichte Verletzungen. (Quelle)

Eine Gruppe mit bis zu 60 Personen hat Rettungskräfte in Frankfurt daran gehindert, einen 19-Jährigen wiederzubeleben.

Frankfurt/Main – Der junge Mann habe an der Konstablerwache in der Innenstadt dringend Hilfe gebraucht, teilte die Polizei am Dienstag mit. Doch die Sanitäter und der Notarzt seien massiv bedrängt und bei ihrer Arbeit am Montagnachmittag gestört worden.

Wie die „FAZ“ berichtete, ereignete sich der Vorfall gegen 16.50 Uhr an dem gut besuchten Platz in der Innenstadt. Ein Drogenkonsument lag bewusstlos am Boden. Als die Rettungskräfte gemeinsam mit einer Polizeistreife eintrafen, lief die Situation aus dem Ruder. Mehrere Passanten hätten sich um den bewusstlosen Mann gedrängt und versucht den Notarzt wie Polizei von dem Hilfesuchenden zurückzudrängen.

Polizeibeamte hätten versucht, beruhigend auf die Menschenmenge einzuwirken und haben sie dann zurückgedrängt – zunächst ohne Erfolg. Ein Polizist sei geschubst worden. Erst mit einer Verstärkung von sechs Streifen habe eine Absperrung errichtet und die Erste Hilfe ungestört geleistet werden können. Der bewusstlose 19-Jährige sei dann ins Krankenhaus gebracht worden.

Ein ebenfalls 19-Jähriger, der immer wieder lauthals zu Störungen aufgerufen habe, sei vorübergehend festgenommen worden. Zu den Motiven der Störer sagte die Polizei demnach, dass es bisher unklar sei, warum man die Rettungskräfte bei der Hilfe blockiert habe. Bei einigen der Störer sei davon auszugehen, dass es sich bei ihnen um Drogendealer handeln könnte, die an der Konstablerwache ihr Rauschgift verkauften. Der genaue Hergang wird nun aufgearbeitet. (Quelle)

Mit einem Messer hat ein Mann nach Polizeiangaben eine 81 Jahre alte Frau an einer Bushaltestelle in Hamburg-Lurup verletzt. Die Seniorin habe am Dienstagnachmittag auf den Bus gewartet, als der Täter an der Haltestelle vorbeigegangen und die Frau unvermittelt angegriffen habe, berichtete die Polizei. „Er versetzte der 81-Jährigen zwei Messerstiche und eine Schnittverletzung“, hieß es. Ein 22-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen. Möglicherweise liege bei ihm eine psychische Erkrankung vor. Die 81-Jährige wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (Quelle)

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