Obergrenze null?

FUNDSTÜCK:

Auch mit einer strikten Obergrenzenpolitik hätte nach wie vor jeder – ob politisch Schutzbedürftiger, Arbeitssuchender, Krimineller oder Terror-Gefährder – die gleiche Chance, nach Deutschland zu kommen. Und genau das ist zu ändern. Deshalb braucht man eine „Obergrenze null“, um unkontrollierte Einreisen zu verhindern.

Das schreibt Barbara John, die 1981 in West-Berlin als erste Ausländerbeauftragte in Deutschland die Arbeit auf einem Problemfeld begann, das heutzutage gern mit „Integration“ bezeichnet wird. Sie appelliert nun an all jene, die die Grenzen bedingungslos für beinahe jeden offen halten wollen, realistisch zu sein und die Scheuklappen abzulegen:

Warum eigentlich sind vielen Grünen jene Flüchtlinge wichtiger, die ihre Heimat verlassen, um sich auf den Weg nach Deutschland zu machen, aus welchen Gründen auch immer, als die vielen, die „nur“ in ein sicheres Nachbarland fliehen, wo sie erst recht deutsche Unterstützung brauchen? Könnte es sein, dass diese Menschen ihnen weniger nützlich erscheinen für ihre parteipolitische Profilierung?

Mehr hier: http://www.tagesspiegel.de/politik/jamaika-koalition-und-asylpolitik-erst-eine-obergrenze-null-bringt-uns-weiter/20426162.html

 

 

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