Alltag auf Messers Schneide

Messerstechereien gehören inzwischen zum deutschen Alltag, denn  den jungen Männern, in deren Herkunftskultur Konflikte gern schnell mit Stich- und Schneidwerkzeugen geklärt werden, bringt leider niemand bei, dass sich hierzulande eher andere Kommunikationsformen etabliert haben. In manchen Vierteln entscheiden sich stattdessen auch junge Männer, „die schon länger hier leben“, nun häufiger für den Griff zum Messer. Es ist Alltag, wie sich einfach nur an ein paar zufällig gefundenen Meldungen des heutigen Morgens sehen lässt:

Bremen

Sie waren an einem Tatort, sicherten Spuren – plötzlich sahen sich die Polizisten einer wütenden Menschenmenge ausgeliefert. Die Lage in der Bremer Wohnblocksiedlung schaukelte sich so hoch, dass die Beamten den 30 bis 40 Menschen mit Hunden und Reizgas drohen mussten.

Nach Angaben der Polizei kontrollierten die Beamten Personen und sicherten Spuren von drei bis vier Männern, die zuvor einen 25-Jährigen überfallen und mit einem Messer angegriffen haben sollen.

Währenddessen sammelten sich 30 bis 40 Menschen auf der Straße. Unerwartet fing der Mob an, die Polizisten zu bedrängen und zu beleidigen.

Da die Lage sich nicht beruhigen wollte, drohten die Beamten Hunde und Reizgas einzusetzen. Auch wiesen sie die Personen an, den Platz zu räumen. Sie konnten die Menschenmenge schließlich unter Kontrolle bringen.

http://www.mopo.de/umland/angriff-auf-beamte-mob-geht-auf-polizisten-los–28619132

Idstein

Am Mittwoch traf die Polizei gegen 21.30 Uhr am Tatort ein. Ein Bewohner des Mehrfamilienhauses habe die Auseinandersetzung des Ehepaares mitbekommen und per Telefonnotruf die Polizei verständigt, berichtet die Pressestelle des Polizeipräsidiums Westhessen. Vor Ort habe man die im Bereich des Oberkörpers mit mehreren Messerstichen verletzte Frau vorgefunden. Der Ehemann war in der Zwischenzeit geflüchtet. Bei der Fahndung nach dem Flüchtigen wurde der Polizei gegen 22.20 Uhr im Bereich des Niedernhausener Bahnhofs eine männliche Person gemeldet.

Bei dem Verdächtigen handelte es sich um den gesuchten Ehemann der schwer verletzten Frau. Er bedrohte einen Zugführer mit einem Messer und versuchte anschließend, auf der Straße Fahrzeuge anzuhalten und einzusteigen. Der 22-Jährige wurde noch in Bahnhofsnähe von den eingesetzten Beamten – zahlreichen Beamten des Rheingau-Taunus-Kreises und der Kriminalpolizei Wiesbaden – festgenommen. Hierbei kam es laut Polizei zu Widerstandshandlungen. Die Beamten konnten ein mitgeführtes Messer sicherstellen. Der festgenommene afghanische Asylbewerber wurde bereits am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden einem Haftrichter vorgeführt und sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/untertaunus/idstein/nach-messerattacke-stabil_18264793.htm

Bad Wildungen

Nach einer lebensgefährlichen Messerattacke in Nordhessen ist gegen den 19-jährigen Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen worden. „Es wurde Untersuchungshaft wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung angeordnet“, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag.

Der 19-jährige Asylbewerber aus Afghanistan soll am vergangenen Wochenende bei einem Streit einen 18-Jährigen in Bad Wildungen schwer verletzt haben. Laut Polizei hatten am Mittwoch Spezialkräfte den Verdächtigen festgenommen. Das Tatmotiv ist noch unklar. Die Ermittler prüfen, ob es weitere Verdächtige gibt.

http://www.fr.de/rhein-main/kriminalitaet/bad-wildungen-haftbefehl-nach-angriff-mit-messer-a-1372332

München

In Schwabing sind zwei Bewohner eines Mehrbettzimmers für Bauarbeiter gewalttätig geworden. Laut Polizei provozierte am Mittwoch gegen 2.15 Uhr zunächst ein 34-jähriger Mann seinen 53-jährigen Zimmerkollegen. Daraufhin stand dieser auf und schlug dem 34-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der Jüngere verließ zunächst das Zimmer. Nach wenigen Minuten kehrte er zurück und attackierte sein im Bett liegendes Opfer mit einem Messer. Der 53-Jährige wurde am Oberarm verletzt und erlitt eine tiefe Schnittwunde. Der Messerstecher konnte von den an der Fürstenbergstraße eintreffenden Polizeibeamten festgenommen werden. Sein Landsmann wurde im Krankenhaus operiert.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/angriff-messer-attacke-auf-mitbewohner-1.3717831

Oberhausen

Zwei noch unbekannte Täter haben einen 42-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Das Opfer erlitt dabei mehrere Schnittverletzungen und hatte dabei offenbar noch Glück. Nach einer ambulanten Behandlung konnte der Mann wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Die Polizei ermittelt wegen der Art des Angriffs aber wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der Überfall geschah am Donnerstag zwischen 21 und 22 Uhr, als das Opfer auf der Bottroper Straße in Höhe des Rewe-Markts gegenüber des Osterfelder Bahnhofs unterwegs war.

https://www.waz.de/staedte/oberhausen/polizei-oberhausen-ermittelt-wegen-versuchten-toetungsdelikts-id212299267.html

Gauting

Am 19.10.2017, gegen 14:45 Uhr, gerieten mehrere Jugendliche am Bahnhofsvorplatz in Gauting in Streit. Da sich dieser nicht verbal lösen ließ, kam es erst zu Handgreiflichkeiten zwischen einem 17-jährigen Serben und einem 14-jährigen Afghanen. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung zog der serbische Teenager ein Messer und bedrohte damit seinen Kontrahenten. Die beiden Begleiter des Serben, ein 19-jähriger Türke und ein 20-jähriger Italiener, gingen sofort zwischen die beiden Streitenden und konnten diese – bevor es zu schlimmen Verletzungen kommen konnte – trennen. Der 14-Jährige ergriff daraufhin die Flucht.

Die eingesetzten Streifenfahrzeuge der Polizeiinspektion Gauting konnten die drei Jugendlichen noch im Tatortbereich antreffen und vorläufig festnehmen. Auch der junge Afghane kehrte während der Aufnahme des Sachverhaltes zum Tatort zurück. […] Die Jugendlichen, die wieder auf freiem Fuß sind, werden sich nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wegen Bedrohung und diversen Körperverletzungsdelikten verantworten müssen.

http://www.focus.de/regional/bayern/polizei-gauting-streit-unter-jugendlichen-eskaliert_id_7744682.html

Neurath

Wegen eines Streits zwischen mehreren Asylbewerbern hat es am Donnerstagabend einen größeren Polizeieinsatz in Neurath gegeben. Gegen fünf Personen wurde Strafanzeige gestellt. Im Verlauf der Auseinandersetzungen, an denen insgesamt fünf Personen beteiligt waren, wurde ein Mann offensichtlich mit einem Messer verletzt.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/mann-bei-auseinandersetzung-mit-messer-verletzt-aid-1.7156639

Düsseldorf

Vier Tage nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Burgplatz, bei der ein 17-Jähriger mit einem Messer verletzt wurde, fahndet die Polizei weiter nach einem 27 Jahre alten Tatverdächtigen. Jetzt hat sie ein Foto veröffentlicht.

Der Name des Verdächtigen ist Jamal Jindi. Er soll am Montag, 16. Oktober, in der Altstadt mit dem Messer auf den Jugendlichen losgegangen sein. Der Beschuldigte ist seitdem flüchtig und wird mit Haftbefehl gesucht. Jamal Jindi ist laut Polizei 27 Jahre alt, 1,89 Meter groß, etwa 110 Kilogramm schwer und von kräftiger Statur. Er habe kurze schwarze Haare. Er sei in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten aufgefallen.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/blaulicht/duesseldorf-polizei-sucht-27-jaehrigen-tatverdaechtigen-nach-gewalttat-auf-dem-burgplatz-aid-1.7156608

 

2 Kommentare

  1. Willi

    Es gibt keine typisch deutsche kultur beispielsweise gewaltfreien grundrechtsachtenden umgangs miteinander!

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  2. Ulrich Bohl

    Die haben eben hieb-und stichfeste Argumente aus ihrem Kultur-
    kreis mitgebracht, die durch kein Wort zu erschüttern sind.

    Antworten

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