Messer und Massenfaustkämpfe

Deutschland ist ja bekanntlich „bunter“ geworden und weil das ja etwas Gutes ist, gilt es zumeist als üble rechte Hetze, wenn man auf ein paar unschöne Begleiterscheinungen hinweist, wie die steigende Beliebtheit von Massenfaustkämpfen und Messerstechereien. Auch wenn man die schlechten Nachrichten niedrig hängt, es fällt schon ins Auge, wenn man bei der morgendlichen Presseschau im Netz an einem Tag eher zufällig all diese Meldungen zu lesen bekommt:

Joggerin schwerverletzt. Täter: Gebrochen deutsch sprechende Männergruppe

Sie kamen aus dem Nichts und schlugen scheinbar grundlos zu! Eine 21 Jahre alte Joggerin ist im Bottroper Stadtpark von einer Gruppe junger Männer schwer verletzt worden.

Die Frau sei am späten Montagabend von sechs bis sieben Männern umzingelt, geschlagen und getreten worden, teilte die Polizei am Dienstag in Recklinghausen mit. Die etwa 18 Jahre alten Täter hätten gebrochen deutsch gesprochen.

Die Frau habe die Angreifer spät bemerkt, weil sie Kopfhörer trug. Die Männer hätten sie zu Boden geschlagen und aufgefordert wieder aufzustehen, um weiter zu prügeln.

Der Grund ist unklar. Ein Sexual- oder Raubmotiv hätten sie offenbar nicht gehabt. Nach dem Angriff flüchteten die Männer. Passanten fanden die Frau und riefen die Polizei. Sie kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

https://www.tag24.de/nachrichten/joggerin-21-wird-in-park-von-maennergruppe-umzingelt-und-schwer-verpruegelt-360686#article

„Jugendliche verschiedener Nationalität“ greifen Reisende an und legen Bahnverkehr lahm

Einsatzkräfte der Polizeireviere Vaihingen/Enz und Mühlacker, unterstützt durch einen Polizeihubschrauber und Polizeihundeführer des Polizeipräsidiums Karlsruhe haben am Montagabend nach einer Schlägerei am Bahnhof Vaihingen/Enz vier Tatverdächtige im Alter zwischen 12 und 17 Jahren vorläufig festgenommen. Von 21.17 Uhr bis 22 Uhr musste der Bahnverkehr unterbrochen werden.

Gegen 21 Uhr hatte ein Zeuge die Polizei in Vaihingen/Enz verständigt und mitgeteilt, dass mehrere Täter am Bahnhof zwei Jugendliche angegriffen hatten. Bei Eintreffen von zwei Streifenbesatzungen flüchteten vier Personen über die Gleisanlagen in Richtung Illingen. Vorsichtshalber ließ die Polizei den Bahnverkehr bis 22 Uhr unterbrechen. Danach mussten die Züge noch für eine Weile im Bereich des Bahnhofs Illingen „auf Sicht fahren“, also deutlich langsamer als gewöhnlich. Kurz darauf nahmen Beamte des Polizeireviers Mühlacker einen 17-jährigen Tatverdächtigen am Bahnhof Illingen fest.

Wenig später erkannte die Besatzung eines mittlerweile in die Suche eingebundenen Polizeihubschraubers mit der Wärmebildkamera drei weitere Tatverdächtige, die sich im Buschwerk nördlich der Gleisanlagen versteckt hielten. Die Polizei ließ zunächst einen Diensthund die drei tatverdächtigen Jugendlichen aus dem Gebüsch aufscheuchen. Das aggressive Trio widersetzte sich dem Zugriff der Polizei. […]

Die Jugendlichen verschiedener Nationalität stammen aus Flüchtlingsfamilien. Sie wurden nach Feststellung der Personalien und der Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten überstellt.

https://www.pz-news.de/muehlacker_artikel,-Bahnverkehr-gesperrt-Polizei-nimmt-nach-Schlaegerei-vier-Jugendliche-fest-_arid,1193423.html

Afghanische Massenschlägerei in Gera

Eine Schlägerei im Park der Jugend soll es am Montagabend gegeben haben. Wie die Polizei meldet, hätten gegen 19.10 Zeugen gemeldet, dass sich mehrere Personen schlagen würden.

Als die Beamten im Park ankamen, trafen sie auf einen 24-jährigen verletzten Afghanen. Laut seiner Aussage soll er während einer körperlichen Auseinandersetzung mit anderen Personen mit einer Flasche angegriffen und verletzt worden sein. Die Täter seien anschließend geflüchtet.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Mann-wird-im-Geraer-Park-der-Jugend-mit-einer-Flasche-angegriffen-919274763

Somalischer Messerangriff in Homberg

Ein 24 Jahre alter Mann aus Somalia sitzt nach einer Messerattacke am Montagnachmittag in der Homberger Bahnhofstraße in U-Haft. Sein Opfer (25) wurde leicht verletzt. Laut Polizei hätte das aber auch anders ausgehen können.

Zunächst hatte sich eine Gruppe junger Afrikaner getroffen, um gemeinsam mit einem Pkw loszufahren, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag berichten. Beim Einsteigen in das Auto soll der 24-Jährigr ein Messer gezogen und in Richtung eines 25-Jährigen gestochen haben. Das Opfer erlitt eine leichte Schnittverletzung an einer Hand, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Dabei hatte der 25-Jährige vermutlich noch großes Glück, da andere aus der Gruppe den Täter davon abhielten, weiter auf ihn einzustechen.

http://www.nh24.de/index.php/polizei/97232-hombergefze-u-haft-nach-attacke-mit-messer

Überfall mit Messer von Mann „mit einem nordafrikanischen Erscheinungsbild“

Ein 16-Jähriger ist am Montagabend in der Kaiserstraße im Bahnhofsviertel von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Räuber dadurch an das Geld und das Handy des Jugendlichen gelangen. Der Jugendliche kam der Forderung trotz der Drohung nicht nach und rannte davon. Nun suchen die Beamten nach dem Täter.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Ein etwa 25-Jähriger mit einem nordafrikanischen Erscheinungsbild, der ca. 1,8o Meter groß ist. Zudem ist er schlank und hat einen Drei-Tage-Bart sowie gelockte, schulterlange, schwarze Haare. Auf der rechten Seite seines Halses befindet sich ein Tattoo. Zum Tatzeitpunkt trug der Räuber einen Trainingsanzug der „Eintracht Frankfurt“ mit einer roten Jacke und einer schwarzen Hose. Hinweise nimmt die Polizei auf jeder Dienststelle entgegen.

https://merkurist.de/frankfurt/kaiserstrasse-16-jaehriger-wird-im-bahnhofsviertel-mit-messer-bedroht_zk6

Versuchter Totschlag unter „Männern rumänischer Herkunft“

Ein Mann hat in Rheine einen anderen Mann im Streit mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Der Verdächtige ist in Haft. Eine Mordkommission ermittelt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wohnten das 20 Jahre alte Opfer und der Tatverdächtige gemeinsam in einer Unterkunft für Monteure an der Graf-von-Stauffenberg-Straße. Die beiden Männer rumänischer Herkunft seien zunächst in einen verbalen Streit geraten, sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Daraus habe sich eine körperliche Auseinandersetzung entwickelt, in deren Verlauf der 44 Jahre alte Verdächtige den 20-Jährigen mit einem Messer verletzt haben soll. „Die Hintergründe sind bislang unklar“, sagte Botzenhardt. Die Polizei nahm den Verdächtigen fest. Die Ermittler werten die Tat als versuchte Tötung, eine Mordkommission wurde eingerichtet.

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/rheine-mann-verletzt-anderen-mann-mit-messer-aid-1.7163831

Rumänische Messerattacke in Pforzheim

Bei einem Streit in Pforzheim ist ein 32-Jähriger aus dem Fenster auf ein Autodach gestürzt. Der Mann war zuvor von seinem rumänischen Landsmann mit einem Messer bedroht worden.

Der aus Rumänien stammende Gastarbeiter steht unter dringendem Verdacht, am Sonntag gegen 1.10 Uhr nach einem schon seit längerem schwelenden Streit mit einem Küchenmesser auf seinen 32-jährigen Landsmann losgegangen zu sein. Zu Verletzungen des Jüngeren war es bei den Attacken nach den bisherigen Erkenntnissen des Kriminalkommissariats Pforzheim allerdings nicht gekommen. Wohl erst nach dem Sturz aus dem zweiten Oberschoss auf das Auto hatte das Opfer Frakturen an der Wirbelsäule davongetragen und sich dann auf einem Garagendach selbst in Sicherheit gebracht.

Dort musste der aufgrund der Verletzungen in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkte Mann von der Feuerwehr und Rettungskräften geborgen werden. Er kam zu stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Darüber hinaus trug ein 47 Jahre alter Arbeitskollege der beiden Streitenden eine Schnittverletzung an der Hand davon, als er schlichtend eingreifen wollte. Der mutmaßliche Täter hatte das Tatmesser zurückgelassen und war nach dem Geschehen geflüchtet. Die Fahndungsmaßnahmen hatten zunächst nicht zu seiner Ergreifung geführt.

https://www.regio-news.de/ka/blaulicht-polizeimeldungen/432903-messer-attacke-bei-streit-32-jaehriger-stuerzt-aus-dem-fenster.html

Schwerverletzt in München

Zwei junge Männer (22 und 24 Jahre alt) waren in der Nacht zum Sonntag auf der Theresienstraße unterwegs. Gegen 2.55 Uhr gerieten sie aus unklaren Gründen in Streit mit drei Männern, die in einem Kastenwagen unterwegs waren. Die drei Männer (21, 26 und 31 Jahre) prügelten und traten auf die Fußgänger ein – auch schon, als ihre Opfer bereits zu Boden gegangen waren.

Erst als Passanten auf die Schlägerei aufmerksam wurden und die Polizei riefen, flüchteten die drei Männer in ihrem Kastenwagen vom Tatort. Eine Zeugin fotografierte sie aber mit ihrem Fluchtfahrzeug. Vorbildlich verhielten sich auch weitere Passanten, die Erste Hilfe leisteten und den Rettungsdienst verständigten.

Die Zeugen konnten der Polizei die Schläger genau beschreiben und auch auf Grund des Fotos konnte die Polizei die drei Männer schnell festnehmen. Die Verdächtigen waren allesamt alkoholisiert. Der Fahrer des Kastenwagens – ein 26-jähriger Russe – muss sich daher neben der gefährlichen Körperverletzung auch noch wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. Er sitzt ebenso wie der 31-jährige Rumäne seit Dienstag in Haft. Der dritte Mann – ein 24-jähriger Rumäne – wurde freigelassen.

Die beiden Verletzten wurden im Krankenhaus behandelt. Besonders schlimm traf es den 22-jährigen Studenten, der mit einer Gehirnblutung und Schädelfraktur stationär aufgenommen werden musste. Er befindet sich auf der Intensivstation, laut der Polizei besteht jedoch keine Lebensgefahr.

https://www.tz.de/muenchen/stadt/maxvorstadt-ort43329/muenchen-maxvorstadt-zwei-maenner-am-sonntag-verpruegelt-mutmassliche-taeter-von-polizei-festgenommen-8802899.html

Lebensgefahr nach Massenschlägerei herkunftsloser Männergruppen in Twistringen

Heute Abend gegen 19:30 Uhr kam es am Bahnhof in Twistringen zu einer Schlägerei zwischen 20-25 Personen.

Durch die körperlichen Auseinandersetzungen wurden zwei männliche Personen schwer verletzt. Einer der Männer schwebt aufgrund seiner Verletzungen in Lebensgefahr. Polizeibeamte unterschiedlicher Dienststellen haben mehrere Beteiligte der Schlägerei stellen können. Diese werden aktuell zu den Geschehnissen vernommen. Die Tatortgruppe Diepholz führte am Tatort die Spurensuche durch. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar.

http://www.focus.de/regional/niedersachsen/polizeiinspektion-diepholz-verletzte-personen-nach-schlaegerei_id_7760935.html

Verhinderte türkisch-syrische Massenschlägerei in Füssen

Am Nachmittag hatten die Beamten der Polizeiinspektion Füssen einen Hinweis erhalten, dass sich über WhatsApp ein Streit zwischen Jugendlichen aufschaukelte, berichtet die Polizei. Auslöser war wohl ein Vorfall in der Nacht auf Sonntag, als Syrer und türkischstämmige Jugendliche aneinander geraten waren. Der Streit hatte schließlich in einer Schlägerei und Sachbeschädigungen in Füssen und Lechbruck geendet. Der genaue Hergang muss aber erst noch ermittelt werden, so die Polizei.

Um diesen Vorfall jedenfalls zu klären und wohl auch aus verletztem Stolz, verabredeten sich die beiden Gruppen am Montag im Von-Freyberg-Park und am Füssener Bahnhof, erklärte Edmund Martin, Leiter der Polizeiinspektion Füssen. Damit die Situation nicht eskalierte, rückte die Polizei mit einem massiven Aufgebot von mehr als 40 Beamten aus Füssen und den umliegenden Dienststellen an.

https://www.kreisbote.de/lokales/fuessen/polizei-verhindert-gruppenschlaegerei-fuessen-8802854.html

2 Kommentare

  1. Reiner Wehpunkt

    Die hier aufgelisteten Beispiele sind ja nur einige Wenige von den Gewalttaten, die tatsächlich bundesweit begangen wurden.
    Es ist unfassbar, in welchem Maße sich die deutsche Bevölkerung einigelt in ihrem Wohlfühlkokon „nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ und glaubt, mit einem solch feigen Verhalten könne man in dieser Welt bestehen.

    Das wird sich bitter rächen und um keinen dieser feigen, verantwortungslosen Bürger ist es schade.

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  2. R. H.

    Man muß achtgeben, daß man angesichts dessen, was aus Deutschland geworden ist, nicht depressiv wird.

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