Sozialamt finanziert Immobilien-Investition

FUNDSTÜCK:

Bekommen Zuwanderer diese Chance nur in der Schweiz?

Obwohl es offenbar gut betucht ist, kassierte ein aus dem Libanon stammendes Ehepaar jahrelang in der Schweiz Sozialhilfe. Ein Gericht verurteilte die Eheleute am Montag wegen mehrfachen Betruges.

Insgesamt hatten sich die beiden neun Jahre lang vom Züricher Sozialamt „unterstützen“ lassen – obwohl sie Grundstücke und Immobilien in ihrer Heimat besitzen und dort als reich gelten. Insgesamt umgerechnet 284.000 Euro erhielten sie als Hilfe, rund 31.000 Euro pro Jahr, berichtet die Schweizer Zeitung „Blick“.

Zwei Grundstücke besitzt das Paar, deren Wert die Anklage zwischen 43.000 Euro und 170.000 Euro schätzt. Zudem gehört ihnen ein Wohnhaus im Wert von rund 510.000 Euro.

Gekauft hatte der 51-jährige Mann die Grundstücke im Jahr 2009 – also einige Zeit nachdem er Sozialhilfe in der Schweiz beantragt und bewilligt bekommen hatte. Er verschwieg der Behörde seine neuen Vermögenswerte.

Das ist auch hierzulande ganz leicht. Während jeder einheimische Bezieher von Sozialunterstützung peinlich genau geprüft wird, ob er nicht noch irgendwo Vermögenswerte verborgen hat, gehen unsere freundlichen Behörden bei Asylbewerbern normalerweise davon aus, dass sie ohne Geld und Vermögen hierher kommen. Wer könnte auch kurzfristig so viele neu hinzugekommene Leistungsbezieher prüfen?

Mehr hier: https://www.welt.de/politik/ausland/article170196643/Sozialamt-finanziert-jahrelang-reiches-Paar-aus-dem-Ausland.html

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