Möglichst keine Details

„Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten“, sagte die Bundeskanzlerin Angela Merkel am Tag nach der Bundestagswahl. Sie sieht es auch nach den gescheiterten Jamaika-Verhandlungen noch nicht. Die Folgen ihrer ungesteuerten Zuwanderungspolitik haben die geschützten Bereiche, in denen sie sich bewegt, auch noch nicht erreicht. In anderen Lebenswelten im Lande gehören aber die Geschehnisse, von denen in den folgenden Meldungen recht verdruckst berichtet wird, zum Alltag. Hier eine kleine Auswahl dessen, was am Mittwoch nebenbei bei der morgendlichen Presseschau angefallen ist:

Zusammengetreten bis zum Tod

Ein 67-Jähriger ist gestorben, nachdem er vergangene Woche in einem Münchner Kaufhaus von einem 27-Jährigen getreten und schwer verletzt worden war. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, starb der Mann am Montagnachmittag in einem Münchner Krankenhaus.

Der 67-Jährige war am vergangenen Dienstag zunächst verbal mit dem 27 Jahre alten Tatverdächtigen aneinandergeraten. Dann trat der Jüngere mit dem Fuß gegen den Brustkorb des Älteren. Der 67-Jährige kam schwerverletzt auf die Intensivstation.

Noch am Tatort nahm die Polizei den Tatverdächtigen fest. Ihm steht nun ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge bevor. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Münchner mit deutscher Staatsangehörigkeit und nigerianischen Wurzeln.

Auch der Angreifer stammt aus Nigeria; Details nannte die Polizei nicht. Es gebe bislang keine Hinweise darauf, dass sich Angreifer und Opfer gekannt haben.

Mehr hier: https://www.tag24.de/nachrichten/muenchen-27-jaehriger-pruegelt-senioren-67-mitten-in-muenchener-kaufhaus-zu-tode-380821 – article

Afghanische Messerstecherei im Asylbewerberheim

Gegen 17.30 Uhr kam es in der Flüchtlingsunterkunft An der Lake in Falkensee unter zwei Afghanen zu einem folgenschweren Streit. Ein 17-Jähriger und ein 35-Jähriger waren hier aneinander geraten. Nach B.Z.-Informationen soll es bei dem Streit um eine Frau gegangen sein.Der 35-jährige soll dabei einen Messerstich in der Halsgegend erhalten haben. Danach soll sich der 17-Jährige selbst schwer verletzt haben. Notarzt, Feuerwehr und Polizei rückten an. Mit einem großen Scheinwerfer, an der Drehleiter des Feuerwehrwagens befestigt, wurde der Tatort im strömenden Regen ausgeleuchtet.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der 17-Jährige wurde festgenommen.

Mehr hier: https://www.bz-berlin.de/berlin/umland/messerstecherei-in-fluechtlingsunterkunft-zwei-schwerverletzte

Entführungsversuch der schwarzen Vollbärte

Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, wurde am 4. November in Melle (Niedersachsen) eine junge Frau Opfer einer gefährlichen Körperverletzung und einer versuchten Freiheitsberaubung. Die Polizei Melle sucht nun nach Zeugen, einem weiteren Opfer sowie dem schwarzen Transporter der Täter.

Die 18-jährige Frau war gegen 23.20 Uhr zu Fuß unterwegs, als ihr ein schwarzer Transporter entgegenkam und zunächst an ihr vorbeifuhr. Das Fahrzeug wendete dann aber, hielt auf ihrer Höhe an und drei unbekannte Männer mit schwarzen Vollbärten stiegen aus. Die Männer liefen nach Angaben der Polizei hinter der Frau her, hielten sie fest und versuchten, sie ins Fahrzeug zu ziehen.

Die junge Frau setzte sich vehement zur Wehr, schlug einem Täter dabei ins Gesicht, und konnte sich schließlich losreißen. Die Männer ließen daraufhin von ihr ab und setzten ihre Fahrt fort. Das Opfer flüchtete leicht verletzt zum nahegelegenen McDonalds-Restaurant und informierte einen Angehörigen.

In dem Restaurant trafen beide auf eine etwa 40 Jahre alte Frau, die von einem ähnlich gelagerten Fall berichtete, der sich nur etwa zehn Minuten zuvor ereignet hätte. Auch in diesem Fall sei eine Frau von den Insassen eines schwarzen Transporters angesprochen worden.

Mehr hier: https://www.mz-web.de/panorama/polizei-sucht-transporter-maenner–mit-schwarzen-vollbaerten–wollen-frau-entfuehren-28931752

Dortmunder Asylbewerber mit drei Identitäten auf Frauenjagd

Zwei Polizisten wurden am Sonntagmorgen auf einen lautstarken Streit an der Katharinentreppe am Dortmunder Hauptbahnhof aufmerksam. Zeugen berichteten den Beamten, dass der streitende Dortmunder (23) zuvor Frauen sexuell belästigt haben soll.

Die sexuelle Belästigung habe bereits in einer Disko begonnen. Anschließend soll er eine Frau (32) auf dem Weg zum Hauptbahnhof an die Brust gefasst haben. Die wehrte sich gegen die Grapsch-Attacke mit einem Biss in die Hand des 23-Jährigen. Daraufhin soll der Dortmunder sie mit der Faust geschlagen haben.

Als die Polizei den Dortmunder festnehmen wollte, zog der seine Jacke aus und forderte die Beamten mit den Worten „Come to me, i will kill you!“ heraus. Die Polizisten ließen sich nicht zwei Mal bitten und überwältigten den Mann. Anschließend brachten sie ihn zur Wache.

Dort durchsuchten ihn die Beamten und fanden eine gefälschte niederländische Identitätskarte. Danach konnte ermittelt werden, dass der Mann aus Simbabwe sich noch mit zwei weiteren Identitäten in Dortmund aufhält.

Gegen den 23-jährigen Asylbewerber wurde ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung, Körperverletzung, Bedrohung und Urkundenfälschung eingeleitet. Er befindet sich nun in Polizeigewahrsam.

Mehr hier: https://www.derwesten.de/region/i-will-kill-you-mann-begrapscht-frau-am-dortmunder-hauptbahnhof-und-bedroht-polizisten-id212598927.html

Erstochen aus „homophoben Motiven“

Keine Kameras, keine Reporter, kein Publikum. „Nicht öffentliche Sitzung“ steht am Eingang zum Saal 126 des Landgerichts Ulm. Seit Dienstag wird dort über einen Mord verhandelt, den ein 15-Jähriger begangen haben soll, jetzt ist er 16. Mit drei Messern soll er einen 64 Jahre alten Mann in dessen Wohnung getötet haben. Und zwar – so die Staatsanwaltschaft – „aus Abneigung gegenüber Homosexuellen und um Wertsachen des Mannes an sich zu nehmen“.

Verhandelt wird nach Jugendstrafrecht. Eigentlich sind selbst die Angehörigen eines Beschuldigten von so einem Prozess ausgeschlossen. Das Gericht macht eine Ausnahme: Bei der Verlesung der Anklage dürfen Mitglieder der türkischstämmigen Familie des Beschuldigten, der die deutsche Staatsangehörigkeit hat, noch anwesend sein.

Ihre Gesichter sind von Sorgen gezeichnet, als sie auf den Einlass warten. Eine Frau in traditioneller Kleidung, die Stiefmutter, ist den Tränen nahe. […]

Bei den Nachbarn war der 64-Jährige bekannt und beliebt. „Man konnte gut mit ihm reden“, sagt eine Frau. Dass der Alleinstehende vielleicht schwul war, störte niemanden. Seinen späteren Mörder soll es jedoch stark abgestoßen haben. Als der Mann ihm 50 Euro für Fotoaufnahmen bot und ihn dann noch – „ohne Nachdruck“, wie das Gericht betonte – zu sexuellen Handlungen aufforderte, soll der 15-Jährige ausgerastet sein.

Immer wieder habe er mit einem Küchenmesser auf sein Opfer eingestochen. Als es abbrach, heißt es in der Gerichtsmitteilung unter Berufung auf die Anklage, habe er mit anderen Gegenständen auf das Opfer in dessen Wohnung eingeschlagen. Dann habe er zwei weitere Messer aus der Küche geholt und weiter auf den Schwerverletzten eingestochen, „bis dieser aufgrund des enormen Blutverlustes an Ort und Stelle verstarb“.

Anschließend soll der nun Angeklagte Bargeld und eine Digitalkamera eingesteckt haben, ehe er das Sofa und diverse Kleidungsstücke anzündete. Ein Nachbar schlug Alarm, die Feuerwehr konnte den Wohnungsbrand rasch löschen. Der Tatverdächtige wurde wenig später gefasst. Bei der Vernehmung war er weitgehend geständig. Aufgrund seiner Angaben geht die Anklagevertretung von einer Diebstahlsabsicht und – hinsichtlich des Mordes – von „homophoben Motiven“ aus.

Mehr hier: https://www.mz-web.de/halle-saale/sexuelle-belaestigung-auf-marktplatz-gruppe-begrabscht-21-jaehrige–28925662

Vergewaltigungsversuch nach dem Familiennachzug

Sami A. soll eine junge Frau bei der Besichtigung ihrer Wohnung sexuell genötigt, geschlagen und gedemütigt haben. Deswegen muss er sich seit Dienstag vor dem Essener Landgericht verantworten. […]

Laut Anklageschrift soll der 34-Jährige die junge arabische Frau Salam A. im Mai 2017 in ihrem Schlafzimmer aufs Bett gedrückt, ihr das T-Shirt hochgerissen und als sie anfing zu schreien, ihr ein Kissen ins Gesicht gedrückt haben.

Als er das Kissen wegnahm, weil sie sich zu heftig wehrte, soll er sie ins Gesicht geschlagen haben, damit sie still ist. Dann soll er sie geküsst haben auf den Mund, den Hals, das Dekolleté. Er liebe sie und wolle sie heiraten, habe er zu ihr gesagt. Dann soll er sie gezwungen haben, ihr T-Shirt auszuziehen, habe ihre Brüste gestreichelt, die Hose ausgezogen, in einem Sessel onaniert und sie dabei die ganze Zeit angesehen haben. […]

Sami A. ist 2015 nach Deutschland gekommen. Zuvor hatte er ein Jahr in der Türkei gelebt, nachdem er aus Syrien geflüchtet war. Er ist verheiratet, hat drei Kinder. Er spricht kaum Deutsch, ein Dolmetscher übersetzt für ihn vor Gericht.

Seine Familie kam im Januar 2016 zu ihm nach Deutschland, gemeinsam lebten sie in einer Wohnung. Bis seine Frau ihn nach seiner Aussage im Mai 2017 aus der Wohnung geworfen habe. Ihr sei das Leben nicht mehr gut genug gewesen mit ihm, sagt Sami A..

Mehr hier: https://www.derwesten.de/staedte/essen/sami-a-soll-sich-bei-besichtigung-an-mieterin-vergangen-haben-er-behauptet-sie-hat-mir-die-hose-ausgezogen-und-meinen-penis-beruehrt-id212610265.html

2 Kommentare

  1. Ulrich Bohl

    „Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten“, sagte die Bundeskanzlerin Angela Merkel am Tag nach der Bundestagswahl.
    Ihr kann geholfen werden. ZURÜCKTRETEN mit ihrer gesamten Regierung.
    Kommt sie nicht mal mehr auf die einfachsten Dinge?

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  2. Incamas SRL- Asuncion / Paraguay

    Jamaika wieder in der Karibik – und nicht mehr an der Spree. Das deutsche Narrenschiff ist auf der Fahrt nach Jamaika vom Kurs abgekommen, auf ein Riff aufgelaufen und sinkt. Gut so !!!

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