Geschenke gegen den Terror

Es ist schon schwer heutzutage. Die Kundschaft von Weihnachtsmärkten mag  ja mehrheitlich ein weihnachtliches Ambiente, selbst wenn es sonst wie auf dem Rummel zugeht. Doch seitdem etliche islamistische Gewalttäter im Lande willkommen geheißen wurden, von denen sicher der eine oder andere gern dem Beispiel von Anis Amri folgen würde, gelten Weihnachtsmärkte als Orte mit höherem Schutzbedarf. Vor allem will man nach dem letztjährigen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt verhindern, dass jemand in Tötungsabsicht mit dem Auto oder einem Lkw in die Menschenmenge hineinrast. Nur die Sperren, die es gibt, die passen nicht so richtig in die angestrebte weihnachtliche Optik. Was also tun?

Die Stadt Bochum hat eine elegante Lösung gefunden. Hier werden die tonnenschweren Sperrelemente in Geschenkpapier eingepackt. Die massiven Geschenkpakete passen in die Weihnachtszeit. Vor zwei Jahren erklärte uns bekanntlich Katrin Göring-Eckhardt, dass wir Menschen geschenkt bekämen. Weil sich nun manche dieser Geschenke als gefährlich herausgestellt haben und man sie trotzdem meist nicht zurückgeben kann, werden wir wieder beschenkt – diesmal mit geschmackvoll gestalteten Straßensperren zu Weihnachten. Darauf einen gesicherten Glühwein. Siehe hier: http://www.rp-online.de/nrw/panorama/weihnachtsmarkt-2017-bochum-verpackt-terror-sperren-als-geschenk-aid-1.7222942

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.