Mit dem Kopftuch leben lernen

Mag es mit den Deutsch- und Integrationskursen für die vielen, vielen zumeist muslimischen Zuwanderer nicht so gut funktionieren, so arbeiten doch viele Medienschaffende, insbesondere im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, engagiert an der Integration des deutschen Nachwuchses in die islamischen Lebenswelten derer, die uns mit ihrer Anwesenheit bereichern. In manchen Gegenden deutscher Ballungszentren ist das auch enorm wichtig, denn es gibt dort bekanntlich Schulen, an denen eingeborene Deutsche zu den Exoten zählen.

Im Kinderkanal (KIKA) konnte die deutsche Jugend schon einmal lernen, wie sich ein 16-jähriges Mädchen nach und nach den Lebensregeln ihres arabischen Freundes unterordnet. Züchtige Kleidung, Verzicht auf Umarmungen von Freunden und selbstverständlich auch die Absage an Schweinefleisch und Alkohol gehören nun einmal zu einer solch zukunftsweisenden Beziehung. Bekanntlich war die Protagonistin des KIKA-Films aber noch nicht bereit, für ihren Liebsten ein Kopftuch zu tragen.

Darum, dass die pubertierenden deutschen Mädchen nun nicht länger mit dem Kopftuch fremdeln, kümmert sich jetzt der WDR. Hier gibt es das Format „Du bist kein Werwolf – Über Leben in der Pubertät“. Hier können die Zuschauer Alina bei einem Selbstversuch begleiten, um zu verstehen, wie es sich anfühlt, den ganzen Tag unter dem züchtigen islamischen Textil zu verbringen. Und wie kommt sie an bei der Familie, den Mitschülern und Freundinnen?

Kopftücher können integrationsfördernd sein

Natürlich finden alle den Versuch cool und dass das Kopftuch ja nichts an dem Menschen Alina ändert. Alina selbst sieht das ähnlich, hat aber jetzt ganz großen Respekt vor den Musliminnen, die das Tuch aus religiösen Gründen täglich tragen. Viele sagen, dass Alina gut mit Kopftuch aussieht. Die Schwester, die am Morgen noch äußert, mit dem islamischen Textil sehe Alina voll blöd aus, darf ihre Meinung noch revidieren. Das sei doch nicht so blöd, denn schließlich würden es Musliminnen aus religiösen Gründen auch tragen und das sei gut so.

Wen wundert es, dass die Freundinnen auch sagen, dass es ihnen nichts ausmachen würde, wenn ihre Mitschülerin jetzt täglich mit verhülltem Haupt käme. Also wir lernen mit Alina: Eigentlich ist alles ganz leicht und normal mit dem Kopftuch.

Vielleicht sollte der WDR sein Filmchen der Protagonistin des KIKA-Films zeigen, dann ist sie gegenüber ihrem Freund auch in diesem Punkt endlich gefügig. Wenn die Deutschen die islamischen Regeln und Verbote akzeptieren, kann die Integration doch umso besser gelingen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hilft dabei. Hier ist kein Platz für Angriffe auf die „Willkommenskultur“.

1 Kommentar

  1. Kritiker 2018

    Nichts wird lieber aufgegeben als die persönliche Freiheit. 100 Jahre Frauenrechte verschleudert durch das Anwanzen an eine landesfremde Kultur. Eine Kultur, die im WDR vor 4 Jahren energisch abgelehnt hatte bspw. In Afghanistan, dem Iran…
    Alles vergessen oder doch wohl eher per Anweisung „umgesteuert“.

    Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.