Konvertiten und Kindergärten

EIN BLICK IN DIE TAGESMELDUNGEN:

Mindestens zehn Tote bei Selbstmordanschlag in Nigeria

Das Attentat wurde mitten auf einem belebten Markt im Nordosten des Landes verübt. In der Region treibt die islamistische Terrormiliz Boko Haram ihr Unwesen. Noch aber sind die Hintergründe unklar.

Bei dem Selbstmordanschlag in der Stadt Maiduguri seien mindestens zehn Menschen getötet und weitere 65 Menschen verletzt worden, einige von ihnen schwer, teilte die örtliche Polizei mit. Über den Hergang herrscht noch Unklarheit. Nach unterschiedlichen Angaben hatten entweder zwei Selbstmordattentäter oder vier Frauen ihre Sprengstoffwesten gezündet.

Die Region wird immer wieder von der islamistischen Terrormiliz Boko Haram heimgesucht. Ob die Gruppe auch für diesen Anschlag verantwortlich zeichnet, ist aber noch nicht bekannt. Bei Angriffen und Anschlägen der sunnitischen Fundamentalisten sind im Nordosten Nigerias und in den angrenzenden Gebieten seit 2009 mindestens 20.000 Menschen getötet worden.

http://www.dw.com/de/tote-bei-selbstmordanschlag-in-nigeria/a-42195985

US-Justiz erhebt Anklage gegen deutschen Jihadisten

Die Staatsanwaltschaft in New York hat gegen den in Frankreich inhaftierten deutschen Jihadisten Christian Ganczarski Anklage erhoben. Sie warf ihm am Mittwoch unter anderem Verschwörung zum Mord sowie die Unterstützung des Terrornetzwerks al-Kaida vor.

Der Angeklagte sei an der Planung von Anschlägen auf amerikanische Bürger beteiligt gewesen. Laut Anklage traf er sich mehrmals mit al-Kaida-Chef Usama bin Ladin und anderen führenden Vertretern der Islamistenorganisation. Er soll der Gruppe logistische Unterstützung geleistet haben.

Während der Anschläge vom 11. September 2001 hielt Ganczarski sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Deutschland auf. Er habe aber gewusst, dass eine grosse Attacke bevorstehe.

Die USA fordern die Auslieferung des Deutschen, der in Frankreich eine 18-jährige Haftstrafe verbüsst. Er war 2003 in Paris festgenommen und dort 2009 verurteilt worden. Er gilt als Drahtzieher des Selbstmordattentats auf die Ghriba-Synagoge auf der Ferieninsel Djerba von 2002 mit 21 Toten.

Wegen eines Angriffs auf drei Gefängniswärter in der vergangenen Woche droht dem 51-Jährigen in Frankreich ein neues Verfahren wegen versuchten Mordes.

https://www.nzz.ch/international/amerikanische-justiz-erhebt-anklage-gegen-europaeischen-jihadisten-ld.1348663?reduced=true

Vermisste 16-jährige Konvertitin ist zurück in Hamburg

Die ehemals vermisste 16-jährige Juliane H. ist seit Montagabend zurück in Hamburg, kurz nach 17 Uhr stieg sie aus einem aus Frankfurt am Main kommenden ICE. Eine mehr als 2000 Kilometer lange Rückreise lag zu diesem Zeitpunkt hinter ihr. Wie ein Video der „Bild“-Zeitung zeigt, wurde sie von Polizeibeamten in Zivil auf dem Bahnsteig in Empfang genommen. Zusammen fuhren sie weg.

Die 16-Jährige war am 2. Dezember von ihrem Vater als vermisst gemeldet worden. Befürchtungen, sie könnte sich nach Algerien zu ihrem im vergangenen Jahr aus Deutschland abgeschobenen Freund abgesetzt haben, bestätigten sich Anfang dieses Jahres.

Nach einer öffentlichen Fahndung der Hamburger Polizei, die auch international verbreitet worden war, meldete sich die Jugendliche zusammen mit ihrem Freund telefonisch aus Algerien. Es war das erste Lebenszeichen von ihr seit fast einem Monat. Wie sie als Minderjährige die EU-Außengrenzen überwinden konnte, ohne dass eine Zustimmung ihres sorgeberechtigten Vaters vorlag, ist noch nicht klar.

Wie die „Bild“ berichtet, soll sie am Montag Mitreisenden erzählt haben, dass sie bereits länger unterwegs gewesen sei, jedoch erst in der vergangenen Woche Algerien erreicht habe. Angeblich habe sie den Weg über Marokko gesucht, sei dort aber aufgegriffen und zurück nach Spanien geschickt worden. Mit ihrem Freund, dem 19 Jahre alten Morchid D., soll sie dann kurz in Blida gewohnt haben – bis sie die Rückreise antreten musste.

Wie die Behörden auf ihre Spur kamen, ist ebenfalls noch nicht ganz klar. Bislang hatte es geheißen, die algerische Polizei habe den Wohnort von Morchid D. am vergangenen Wochenende ausfindig gemacht und die Wohnung gestürmt. Das Paar sei daraufhin in Polizeigewahrsam gekommen.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article172572679/Freund-nach-Algerien-gefolgt-Konvertitin-ist-zurueck-in-Hamburg.html

NRW: Fast jedes dritte Kindergartenkind hat Migrationshintergrund

Erzieherinnen und Erzieher in NRW-Kitas stehen vor vielen Herausforderungen. Eine davon sind fehlende Deutschkenntnisse bei Kindern. Laut Statistik wird bei zahlreichen Kita-Kindern zu Hause eine andere Sprache gesprochen. Die GEW fordert mehr Personal und Geld.

Fast jedes dritte Kita-Kind in Nordrhein-Westfalen hat einen Migrationshintergrund. Knapp 563.000 Kinder unter sechs Jahren besuchten im März 2017 eine Kindertagesbetreuung, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Davon hatten rund 178.700 oder 31,7 Prozent mindestens ein Elternteil, das nicht in Deutschland geboren wurde. In den kreisfreien Städten Gelsenkirchen und Duisburg ist der Anteil mit knapp 52 beziehungsweise 48 Prozent landesweit am höchsten, im Kreis Coesfeld mit mehr als 7 Prozent am geringsten.

Bei etwa jedem vierten Kita-Kind wird der Analyse zufolge zu Hause überwiegend nicht Deutsch gesprochen. Auch hier haben Gelsenkirchen und Duisburg mit jeweils mehr als 40 Prozent die höchsten Quoten.

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/fast-jedes-dritte-kita-kind-in-nrw-hat-migrationshintergrund-fehlende-deutschkenntnisse-aid-1.7328049?utm_source=welect&utm_medium=instant-message

Wieder Messer-Angriff in Cottbus

Sechs Tage nach der Mes­se­rat­ta­cke auf ein Ehe­paar im „Ble­chen Carré“ kam es am Mitt­woch er­neut zu einem Mes­ser-An­griff durch einen sy­ri­schen Ju­gend­li­chen. Laut Po­li­zei hatte es am Nach­mit­tag an einer Stra­ßen­bahn­hal­te­stel­le vor dem be­lieb­ten Ein­kaufs­zen­trum eine Ran­ge­lei zwi­schen sy­ri­schen und deut­schen Teen­agern (16 bis 18 Jahre) ge­ge­ben. Warum, ist noch un­klar. Alle sol­len sich flüch­tig aus dem Schul- und Frei­zeit­um­feld ken­nen.

Im Ver­lauf der Aus­ein­an­der­set­zung wurde ein 16-Jäh­ri­ger von einem der sy­ri­schen Ju­gend­li­chen gegen eine ste­hen­de Stra­ßen­bahn ge­drückt, der ihm dann mit einem Mes­ser die linke Ge­sichts­hälf­te auf­schlitz­te.

http://www.bild.de/regional/berlin/cottbus/messer-angriff-vor-cottbuser-einkaufszentrum-54511090.bild.html

Schweden erwägt Militäreinsatz gegen Bandenkriminalität

Im Kampf gegen die organisierte Kriminalität erwägt der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven den Einsatz der Armee. „Es wäre nicht meine erste Wahl, das Militär einzusetzen. Aber ich will alles Nötige tun, um der schweren, organisierten Kriminalität den Garaus zu machen“, sagte der Sozialdemokrat am Mittwoch der Nachrichtenagentur TT.

Im internationalen Vergleich ist die Mordrate in Schweden zwar niedrig, in den vergangenen Jahren nahm jedoch die Bandenkriminalität zu. Viele Bürger sind besorgt, dass die Polizei den Verbrechern nicht mehr Herr wird. Die Regierung hat deswegen mehr Geld für die Polizei und schärfere Waffengesetze angekündigt. Auch sollen Ermittler einfacher Telefongespräche und E-Mails überwachen dürfen.

Die innere Sicherheit dürfte bei der Parlamentswahl im September ein wichtiges Thema werden.

http://derstandard.at/2000072490953/Schweden-erwaegt-Einsatz-der-Armee-gegen-Verbrecherbanden

Handgranaten-Angriff in Malmö?

Im schwedischen Malmö explodierte am Mittwochabend laut mehreren Medien eine Handgranate. Die Polizei hat diese Information nicht bestätigt. «Wir wissen noch nicht, was da explodiert ist, aber es war heftig», sagte ein Polizeisprecher nach der Explosion. […]

«Die Tat richtet sich direkt gegen die Polizei und ihre Aktivitäten», schrieb die Polizei auf ihrer Website. Wie «Aftonbladet» berichtet, wurden im Zusammenhang mit der Explosion zwei Männer festgenommen. Die Verdächtigen seien in ihren Zwanzigern.

https://www.blick.ch/news/explosion-auf-polizeistation-mutmasslicher-handgranaten-angriff-in-malmoe-id7859166.html

Nach US-Steuerreform: Apple zahlt Milliarden und schafft neue Jobs

Apple will nach der US-Steuerreform den Großteil seiner gewaltigen Geldreserven ins Heimatland bringen. Zusätzlich zu einer beispiellosen Steuerzahlung von 38 Milliarden Dollar (knapp 31 Mrd. Euro) stellte der iPhone-Konzern massive Investitionen in den USA und den Bau eines neuen großen Standorts in Aussicht.

Nach jüngsten Angaben vom Herbst lagerte Apple einen Geldberg von gut 252 Milliarden Dollar außerhalb der USA. Die Höhe der erwarteten Steuerzahlung legt nahe, dass der Konzern nur wenig davon im Ausland lassen will. Eine spannende Frage wird sein, wie die Entscheidung den Konflikt mit der EU-Kommission um die von ihr geforderte Steuernachzahlung von 13 Milliarden Euro an Irland beeinflussen wird.

Amerikanische Unternehmen müssen auf Auslandsgewinne erst Steuern bezahlen, wenn das Geld in die USA überwiesen wird. Dann wurde nach bisherigen Regelungen aber ein hoher Satz von 35 Prozent fällig – und etwa 5 Prozent für den jeweiligen Bundesstaat obendrauf. Unter diesen Umständen zogen es die Firmen jahrzehntelang vor, das Geld im Ausland zu lagern und warten auf günstigere Konditionen.

Diese kommen jetzt: Nach der unter US-Präsident Donald Trump beschlossenen Steuerreform soll Bargeld mit 15,5 Prozent besteuert werden und weniger liquide Werte mit acht Prozent. Die Zahlungen können über acht Jahre gestreckt werden.

https://www.welt.de/wirtschaft/article172590281/Nach-Trumps-Steuerreform-Apple-will-in-den-USA-20-000-neue-Mitarbeiter-einstellen.html

Droht „Palmöl-Krieg“ zwischen Südostasien und der EU?

„Unser Leben hängt von Palmöl ab“, „Unterstützt Kleinbauern“, „Palmöl gibt meiner Familie zu essen“, war auf den Schildern der Demonstranten zu lesen. Auch eine Petition mit Unterschriften von über 600.000 Kleinbauern war übergeben worden. Tatsächlich hängen allein in Malaysia mittlerweile rund drei Millionen Arbeitsplätze an der hohen, langblättrigen Palme, deren Öl eine so rasante Karriere gemacht hat.

Knapp 40 Prozent der Palmölhersteller in dem südostasiatischen Land sollen Kleinbauern sein, allerdings sind auch große Anbauflächen in der Hand von internationalen Konzernen. Diese versuchten, Druck über die Politik zu machen. Der zuständige Minister Datuk Seri Mah verbat sich weitere „Hasskampagnen“ der EU gegen Palmöl, andernfalls könnten Malaysia, Indonesien und Thailand auch „zurückschlagen“. Schließlich seien die Länder allesamt große Käufer von Produkten der EU.

Doch der Protest nützte nichts: Das EU-Parlament hat entschieden, dass nach 2021 kein Öl mehr in Biokraftstoffe gemischt werden darf, dessen Herstellung Entwaldung verursacht. Und genau deshalb ist Palmöl so hoch umstritten: 20 Prozent der Abholzung von Regenwäldern in den vergangenen beiden Jahrzehnten sollen auf das Konto von Ölpalmen-Plantagen gehen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article172578623/Umweltschutz-Droht-Palmoel-Krieg-zwischen-Suedostasien-und-der-EU.html

Lithium-Nachfrage könnte sich verdreifachen

Die deutsche Industrie sollte sich nach Meinung der Deutschen Rohstoffagentur darauf einstellen, dass sich die Nachfrage nach Lithium bis 2025 zumindest verdoppeln könnte.

„Wir gehen davon aus, dass sich die Gesamtnachfrage nach Lithium bis 2025 verdoppeln oder sogar mehr als verdreifachen wird.“ Das schreibt die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Als einen der Gründe dafür sieht sie in der „großen Erwartungshaltung der Industrie an wiederaufladbare Batterien speziell in der E-Mobilität“. Aber auch regenerative Energien zu speichern spiele eine zunehmend wichtige Rolle.

Die DERA hat eine Studie vorgelegt, in der sie die aktuelle Versorgungslage sowie Risiken der zukünftigen Versorgung mit Lithium bis zum Jahr 2025 detailliert betrachtet. Damit will sie deutsche Unternehmen unterstützen, potenzielle Preis- und Lieferrisiken auf den Rohstoffmärkten frühzeitig zu erkennen, um geeignete Ausweichstrategien in der Beschaffung entwickeln zu können.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektromobilitaet-und-Energiewende-Lithium-Nachfrage-koennte-sich-verdreifachen-3944618.html

Äthiopiens Oppositionsführer und Hunderte weitere Gefangene frei

In Äthiopien sind Oppositionsführer Merera Gudina und Hunderte weitere Gefangene freigekommen. Der vor rund einem Jahr wegen angeblicher Beziehungen zu Mitgliedern terroristischer Organisationen inhaftierte Gudina wurde am Mittwoch aus der Haft entlassen, wie staatliche Medien berichteten.

114 weitere Gefangene konnten demnach die Haftanstalt nahe Addis Abeba und 361 Häftlinge Gefängnisse im Süden des Landes verlassen. Regierungschef Hailemariam Desalegn hatte Anfang Jänner verkündet, alle politischen Gefangenen im Land würden freigelassen, ruderte danach allerdings zurück. Es würden lediglich die Fälle einiger Mitglieder politischer Parteien überprüft, hieß es.

Seit 2016 wurden nach regierungskritischen Protesten in der Region Oromia Menschenrechtlern zufolge Zehntausende zeitweise festgenommen. Die Regierung hatte wegen der anhaltenden Proteste den Ausnahmezustand verhängt. Laut Human Rights Watch wurden Hunderte Menschen bei der Niederschlagung von Protesten getötet.

http://derstandard.at/2000072481853/Aethiopiens-Oppositionsfuehrer-und-Hunderte-weitere-Gefangene-frei

Breitband-Betrug in Deutschland?

Die Auswertung von rund 700.000 Bandbreitenmessungen bei der Bundesnetzagentur stellt den deutschen Zugangsanbietern kein besonders gutes Zeugnis aus: Viele Nutzer erhalten nicht einmal die Hälfte der versprochenen Bandbreite.

Die Bundesnetzagentur hat am Mittwoch zum zweiten Mal ihre Auswertung der Bandbreitenmessungen des vergangenen Jahres vorgelegt. Demnach surfen immer noch viele Kunden deutlich langsamer als vom Anbieter versprochen. Bei fast einem Drittel der Nutzer erreichten die Verbindungen nicht einmal die Hälfte der vertraglich vereinbarten Bandbreite. „Über alle Bandbreitenklassen und Anbieter hinweg erreichen Kunden nach wie vor oft nicht die maximale Geschwindigkeit, die ihnen die Anbieter in Aussicht gestellt haben”, kritisiert der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann.

So erhielten 71,6 Prozent der Nutzer mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate. Nur 12 Prozent der Anschlussinhaber konnten die Maximalgeschwindigkeit auch tatsächlich nutzen.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Regulierer-Internet-haeufig-langsamer-als-vertraglich-vereinbart-3944595.html

Ausgefeilter Android-Trojaner spioniert seit 2014 Smartphones aus

Über den Schädling Skygofree können Angreifer Android-Geräte fernsteuern und so etwa Audioaufnahmen starten und WhatsApp-Nachrichten mitlesen, warnen Sicherheitsforscher. Angriffe gibt es bislang aber nur in Italien.

Der Android-Trojaner Skygofree soll seit 2014 zielgerichtet Android-Smartphones ausspionieren, schildern Sicherheitsforscher von Kaspersky. Den Angaben der Kaspersky-Forscher zufolge handelt es sich dabei um das bislang mächtigste Spionage-Tool für Android. Ursprung des Schädlings soll in Italien sein. Auch derzeit sollen dort noch Kampagnen laufen. Übergriffe in anderen Ländern hat es nach derzeitigem Kenntnisstand noch nicht gegeben.

Skygofree soll auf gefälschten Webseiten von Mobilfunkanbietern lauern, erläutern die Sicherheitsforscher. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um einen Drive-by-Download. Wie eine Infektion im Detail abläuft, verschweigen sie.

https://www.heise.de/security/meldung/Skygofree-Ausgefeilter-Android-Trojaner-spioniert-seit-2014-Smartphones-aus-3943853.html

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